m i n i m a l l i n i e Bern - Basel

Giro Annen (CH, 1957*), Nino Baumgartner (CH, 1979*), Renata Bünter (CH, 1962*), Heinz Brand (CH, 1944*), Manuel Burgener (CH, 1978), Beat Feller (CH, 1955*), Corsin Fontana (CH, 1944*), Gunter Frentzel (CH, 1935*), Livia di Giovanna (CH, 1984*), Jürg Grünig (CH, 1939), Christoph Gugger (CH, 1985*), Thomas Hauri (CH, 1974*), Claudio Magoni (CH, 1951*) / Ursula Bohren (CH, 1953*), Mohena Kühni (CH, 1984*), Vaclav Pozarek (CZ, 1940*), Boris Rebetez (CH, 1970*), Hagar Schmidhalter (CH, 1968*), Irene Schubiger (CH, 1948*), Jürg Stäuble (CH, 1948*), Lukas Veraguth (CH, 1984*), Niklaus Wenger (CH, 1978*), Peter Wüthrich (CH, 1962*)  

KABINETT: 
Frank Geiser (CH, 1935*), Eugen Gomringer (BOL/CH, 1925*), Heidi Künzler (CH, 1943*), Christian Megert (CH, 1943*), Dieter Roth (CH/DE, 1930 - 1998), Marcel Wyss (CH, 1930*)

LOCATION: KUNSTHALLE PALAZZO, LIESTAL
OPENING: 4TH MAY 2012, 18 PM
EXHIBITION: 5. - 17. JUNE 2012

 

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GIRO ANNEN
Grosser Wagen (Modell), 2007
 

minimallinie bern – basel
minimallinie bern – basel bündelt Werke von rund zwanzig Künstlerinnen und Künstlern aus Bern, Solothurn und Basel, Objekte und Zeichnungen, die eines gemeinsam haben: maximale Minimalität, Reduktion und Verdichtung. Eine wichtige Rolle spielen dabei historisch sicher konstruktive, konkrete und minimale Tendenzen, wobei die Werke in minimallinie bern – basel keineswegs einfach als „Post-Positionen“ zu bezeichnen sind. Denn zu individuell, zu eigenständig, zu vielfältig und zu ausdifferenziert sind diese Positionen, die bis zur eigentlichen Dekonstruktion vorangetrieben sind.

minimallinie bern – basel lotet nicht nur einen geografischen Raum aus, sondern ist eine Topografie und Typologie einer ästhetischen Haltung, die insbesondere in Bern eine lange Tradition hat. Diese wird in einer kleinen Kabinettausstellung dokumentiert u.a. mit Werken von Eugen Gomringer , dem Erfinder der Konkreten Poesie, oder von Dieter Roth, der in seinem Frühwerk eine dezidiert konkrete Haltung vertrat.

minimallinie bern – basel ist generationenübergreifend – weil so deutlich wird, dass die Suche nach einer maximalen Minimalität letztlich seit den russischen Avantgardisten ein ästhetisches Programm ist, das nie ausgeschöpft ist. Es gibt immer noch viele Spielarten, die noch nicht ausgelotet sind. Mit Heinz Brand, Gunter Frentzel und Vaclav Pozarek sind Künstler der älteren Generation vertreten, die ihre Positionen seit den 1960er-Jahren konsequent und kontinuierlich entwickelt haben. Mit Livia di Giovanna, Moehna Kuehni oder Lukas Veraguth sind KünstlerInnen präsent, die noch am Anfang ihres Schaffens stehen, die Grundzüge ihrer Recherchen aber bereits weit vorangetrieben haben. Mit Manuel Burgener und Niklaus Wenger sind schliesslich Künstler vertreten, die zwar Schüler von Vaclav Pozarek sind, augenfällig ihren eigenständigen Weg aber gefunden haben.

minimallinie bern – basel zeigt schliesslich mit dem Einbezug ausgewählter KünstlerInnen aus der Region Basel, dass das Maximal-Minimale eine Strömung ist, die einen unverwechselbaren Teil der übernationalen Gegenwartskunst darstellt.

 

 

 

 

   


EINLADUNG / INVITATION (PDF)
 

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